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Neues aus Landshut

„Kunst und Technik vereinen“

Neue Schulleiterin der Keramikschule, Dr. Veronika Märkl, absolviert Antrittsbesuch im Rathaus

Oberbürgermeister Alexander Putz begrüßte die neue Schulleiterin der Keramikschule, Dr.-Ing. Veronika Märkl, bei ihrem Antrittsbesuch im Rathaus.

 

Seit 16. August ist die gebürtige Landshuterin Dr.-Ing. Veronika Märkl neue Schulleiterin der Keramikschule Landshut. Die Nachfolgerin von Annette Ody kehrt damit zu ihren Wurzeln zurück, war sie doch selbst Schülerin an der Keramiker-Ausbildungsschmiede. Seit Dienstag ist Schulbetrieb und Märkl freut sich auf ihre neue Herausforderung. Beim Kennenlern-Termin mit Oberbürgermeister Alexander Putz bemerkten beide schnell Gemeinsamkeiten, die sich auch in der Ausrichtung der Schule wiederspiegeln sollen.

Dr. Märkl besuchte selbst die Keramikschule, anschließend folgte das Studium der Keramik, Glas- und Baustofftechnik an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Nach der Promotion an der Technischen Universität Berlin führte sie ihr beruflicher Werdegang unter anderem als stellvertretende Werksleiterin zu den Porzellanfabriken Seltmann und als Produktmanagerin zum Baustoffunternehmen Cemex.

Der Kontakt zur Keramikschule war über die Jahre hinweg nie abgerissen. Die heute 36-Jährige besuchte regelmäßig Absolventenausstellungen, den Tag der offenen Tür und ist Mitglied im Förderverein der Keramikschule. Im April kam schließlich ein überraschender Anruf aus der Schule mit der Bitte um eine Bewerbung, die Erfolg haben sollte. "Das war eine glückliche Fügung", sagt Märkl. "Der Einstand war sehr gut in meiner neuen Funktion." Der Wechsel von der ehemaligen Schülerin zur Chefin des Kollegiums war für Märkl angenehm. "Wir pflegen einen offenen Austausch, Ideen werden diskutiert - das möchte ich unbedingt so beibehalten", verspricht die neue Schulleiterin. Drei Schulen in einer - die Meisterschule, die Berufsfachschule und die Berufsschule - das sei eine Herausforderung, der sie sich gerne stellt. Circa 120 Schüler besuchen die Keramikschule derzeit. Besonders stolz ist Märkl auf den neuen 3D-Drucker - ein Projekt, das noch von Annette Ody ins Rollen gebracht wurde - und nun in den Schulalltag integriert werden soll. Hier macht sich auch Märkls Ingenieursausbildung schnell bemerkbar, die sie mit Putz teilt. "Wir waren gleich auf einer Wellenlänge", so Märkl. "Ich möchte die künstlerisch-kreative Herangehensweise und die technische Orientierung gleichermaßen herausstellen und vereinen." Putz hieß Märkl bei ihrem Besuch herzlich willkommen und sicherte ihr die Unterstützung der Schule durch die Stadt zu: "Für Landshut als Keramikstadt ist die Schule natürlich von besonderer Bedeutung und verbindet Tradition mit Zukunft". Für diese Unterstützung ist Märkl dankbar - so konnte mit städtischen Mitteln ein Analysegerät angeschafft werden, das intern wie auch für Externe genutzt werden kann. Damit können Bestandteile von Glasuren genau ermittelt werden, was zum Beispiel im Hinblick auf Lebensmittelechtheit wichtig ist.

 


16.09.2019

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