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Neues aus Landshut

Auf Baustellentour mit OB Alexander Putz

Oberbürgermeister Alexander Putz hat gestern gemeinsam mit seinem Baureferat-Team und Pressevertretern im Rahmen einer „Baustellentour“ ausgewählte aktuell laufende Tief- und Hochbaumaßnahmen vor Ort besichtigt.

Besichtigt wurden insgesamt 5 Stationen, unter anderem der Marschallsteg,

das Digitale Gründerzentrum LINK,

die Neubaumaßnahme an der Breslauer Straße und

die Kita am Brauneckweg.

 

Im Mittelpunkt standen insgesamt fünf Stationen: der Neubau von 107 sozial geförderten Wohnungen an der Breslauer Straße (Investitionsvolumen ca. 18,8 Millionen Euro), der Neubau des Marschallsteges (Investitionsvolumen: ca. 2,7 Millionen Euro), der Neubau des Digitalen Gründerzentrums LINK für Start-Ups an der Kiem-Pauli-Straße  (Investitionsvolumen: ca. 5,5 Millionen Euro), die Erweiterung des Kindergartens Am Brauneckweg (Investitionsvolumen: ca. 954.000 Euro), der Neubau der baufälligen Ufermauer an der Bachstraße mit Renaturierung des Roßbachs (Investitionsvolumen: ca. 2,5 Millionen Euro). Oberbürgermeister Alexander Putz lobte den Baufortschritt der einzelnen Maßnahmen, die allesamt großzügig gefördert und größtenteils im Kostenrahmen liegen. In der Stadt Landshut werden gegenwärtig zahlreiche Baumaßnahmen abgewickelt - im Rahmen der Rundfahrt konnte nur ein kleiner Ausschnitt des Gesamtvolumens besichtigt werden.

 

HOCHBAUMASSNAHMEN

Neubau von 107 sozial geförderten Wohnungen in der Breslauer Straße in drei Bauabschnitten, Modellprojekt „Effizient bauen, leistbar wohnen“
Auf dem Gesamtareal sollen die geplanten 107 neuen und sozialgeförderten Wohnungen in den nächsten 4 bis 5 Jahren in drei Bauabschnitten errichtet werden. Damit die bestehenden Mieter von den alten Bestandsgebäuden in die Neubauten umquartiert werden können, ist die Realisierung nur in Abschnitten möglich und wird in drei Bauabschnitten umgesetzt:
Derzeit wird der 1. Bauabschnitt mit 21 Wohnungen erstellt. Das Bauunternehmen Fa. Breiteneicher GmbH aus Vilsbiburg erstellt den Rohbau und ist aktuell mit den Mauerarbeiten im Erdgeschoss beschäftigt. Die Baumschnitt- (Fa. Roider Umwelt, Niederaichbach), Verbau- (Wadle Bauunternehmung GmbH, Essenbach/Altheim), Erd- (SSP Seizmeir, Mitterscheyern) und Baugrundverdichtungsarbeiten (Bernegger GmbH, Molln, Österreich) sind bereits beendet.
Beim 1. Bauabschnitt mit dem Neubau der Gebäude A1 und A2 mit 21 Wohnungen betragen die berechneten Gesamtkosten ca. 3,44 Mio. Euro.
Im Frühjahr 2020 ist der Bezug des 1. Bauabschnittes vorgesehen. Nach dem Umzug der Mieter kann der Abriss der Altgebäude Breslauer Straße 4, 6, evtl. auch 2b und Isarweg 16 beginnen.

Technische Daten 1. Bauabschnitt:
Gesamtkosten 1. Bauabschnitt: ca. 3,44 Mio. Euro (ohne Grundstück)
Wohnfläche ca. 1.306 m²
Bruttorauminhalt 6.756 m³

Projektleitung im Amt für Gebäudewirtschaft: Klaus Eckert


Neubau Digitales Gründerzentrum LINK Landshut
Der Neubau des Gründerzentrums „LINK“ für Start-Ups im digitalen Bereich wird an der Kiem-Pauli-Straße im Stadtteil Schönbrunn errichtet.
Das dreigeschossige Gebäude (EG, 1.OG, 2.OG) ist als einfacher, klar strukturierter, rechteckiger Baukörper mit einer Länge von ca. 45 Metern und einer Breite von ca. 17 Metern geplant. Die Erschließung des Grundstücks erfolgt von Seiten der Kiem-Pauli-Straße aus. Auf dieser Seite liegen auch die Parkplätze und der Haupteingang des Neubaus. Im Erdgeschoss befinden sich neben der Eingangszone das „Gründercafé“ mit Küche, Besprechungs- und Konferenzräume, das Büro der Verwaltung, der Toilettentrakt und die Technikräume. Links und rechts an den äußeren, südlichen Gebäudeecken sind die Treppenhäuser positioniert. In den oberen Geschossen erstrecken sich, jeweils an den Süd- und Nordseiten, die Büros der Gründer. In der Mitte liegt eine breite Kommunikations- bzw. Co-Workingzone, die zusammen mit dem Café im Erdgeschoss das „Herzstück“ des Zentrums darstellt. Es werden 17 Büros mit insgesamt 78 Arbeitsplätzen in verschiedenen Größen von ca. 23 m², 47 m² bis 71 m² errichtet, ausgehend von einem Grundraster 5,50m x 4,50m. Diese sind individuell vermietbar. Im 2. Obergeschoss befindet sich das ca. 95m² große „Gründerlabor“, das allen Nutzern für Experimente zur Verfügung steht.
Das Gebäude ist barrierefrei, verfügt über einen Aufzug und eine behindertengerechte Toilette im Erdgeschoss. Der Eingangs- und Cafébereich ist öffentlich, die oberen Geschosse sind beschränkt über eine Zugangskontrolle zugänglich.
Wegen des hoch anstehenden Grundwassers ist das Gebäude nicht unterkellert. Es gründet auf einer 60cm starken Bodenplatte aus Stahlbeton, auf einem Schaumglasschotterbett. Im Innenbereich ist der Neubau als Stahlbetonskelettbau mit den Treppenhäusern als massive Betonkerne konstruiert. Die nichttragenden Trennwände sind i.d. Regel in Gipskarton ausgeführt. Die Außenwände bestehen aus einem zweischaligen Mauerwerk. Die innere Lage (24cm) ist tragend, die äußere Lage (30cm) ist hochdämmend. Das Gebäude erhält eine Putzfassade. Die einzelnen großzügigen Fenster in Alu-Holzkonstruktion sind gleichmäßig in den Fassaden verteilt und spiegeln die Nutzung im Inneren wider.
Das leicht nach Norden geneigte und von einer Attika umschlossene Flachdach erhält eine extensive Begrünung. Auf dem Dach wird neben techn. Geräten (z.B. Lüftungsgerät) eine Photovoltaikanlage zur Eigenversorgung errichtet. Alle Räume werden mechanisch belüftet, inkl. einer Grundkühlung. Die Wärmeerzeugung erfolgt über das Fernwärmenetz der Stadt Landshut. Die Wärmeverteilung über eine Fußbodenheizung. Das Gebäude erhält einen Glasfaseranschluss.
Der Baubeginn erfolgte im August 2018. Der Rohbau ist abgeschlossen. Seit Ende April 2019 laufen die Arbeiten zum Innenausbau. Vor kurzem haben die Außenputzarbeiten begonnen. Die Inbetriebnahme ist für Ende Februar 2020 vorgesehen.
Das Bauvorhaben wird gem. Art. 23 und 44 der BayHO vom Bayer. Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie im Verbund mit den Städten Passau und Deggendorf gefördert.

Technische Daten:
Gesamtkosten: Lt. Kostenberechnung v. 14.12.2017 ca. 5,55 Mio. Euro, akt. Stand: ca. 5,6 Mio. Euro
Förderung: 3.773.777 Euro; gem. Zuwendungsbescheid v. 17.08.2018
Nutzfläche (HNF): ca. 1.347 m²
Bruttorauminhalt: ca. 9.696 m³

Projektleitung im Amt für Gebäudewirtschaft: Edith Zehntner



Kindergarten Am Brauneckweg 12, Erweiterung des Gebäudes um eine Hortgruppe
Der bestehende Kindergarten am Brauneckweg wird um eine Hortgruppe mit ca. 22 Plätzen erweitert. Die nur nach Westen hin mögliche Kindergartenerweiterung nimmt die markante Form des Dachüberstandes auf und führt diese weiter. Die Raumhöhen werden vom Hauptgebäude übernommen. Die großzügigen Fensteröffnungen sind bodentief angeordnet und ermöglichen den barrierefreien Zugang zur Terrasse. Das Bestandgebäude hat keine rollstuhlnutzbare Toilette. Mit der Horterweiterung werden die Toilettenräume ergänzt und ein behindertengerechtes WC erstellt.
Das eingeschossige Gebäude wird über eine gedämmte Stahlbeton-Bodenplatte und einer darunter angeordneten Frostschutzkieslage gegründet. Der Massivbau besteht aus tragenden Ziegelmauerwerk mit Stahlbetonstützen und Stahlbetonelementen bei der Decke.
Die Fassade wird mit einer Wärmedämmung und einer sägerauen Holzschalung bekleidet, welche mit einem mineralischen Farbaufbau behandelt wird. Die Holz-Aluminium-Fenster schließen die Öffnungen in der Fassade.
Die Decken werden im Flur und den Gruppenräumen mit abgehängten Akustikdecken ausgeführt. Ein gefilzter Kalkputz bedeckt die Wände. Der
Bodenbelag wird vom Bestandgebäude in Form eines geölten Industrieparketts Eiche übernommen. Der Flurbodenbelag wird in Kautschuk weiter geführt.
Die Beheizung der Räume erfolgt mit einer Fußbodenheizung. Die Trinkwasser- und Wärmeversorgung erfolgt über das Bestandsgebäude und den damit vorhandenen Installationen. Die Blitzschutzanlage wird erweitert und an die bestehende Blitzschutzanlage des Kindergartens angebunden.
Die Regenwasserversickerungsanlage wird mit einer Boxen-Rigole ausgeführt, wodurch der Mindestgrundwasserabstand eingehalten wird.
Der Baubeginn war im April 2019.

Technische Daten:
Gesamtkosten lt. Kostenberechnung vom 14.08.2018: 953.780 Euro
Nutzfläche: ca. 494 m² Bestandsfläche wird um ca. 125 m² auf ca. 679 m² erweitert
Bruttorauminhalt: ca. 2548 m³ werden mit ca. 849 m³ auf ca. 3397 m³ erhöht

Projektleitung im Amt für Gebäudewirtschaft: Thomas Metzner



TIEFBAUMASSNAHMEN

Marschallsteg
Neubau des Geh- und Radwegsteges über die große Isar wegen
- starker Korrosion an den Pfeilern
- Problemen mit Treibgut an den vielen Pfeilern
- starker Auskolkung an den Pfeilern
- Schäden an den Brettschichtholzträgern
- Tragfähigkeit und Platz für zusätzliche Leitungen der Stadtwerke nicht vorhanden
- als Rettungsweg für Einsatzfahrzeuge nicht benutzbar

Planungsbüro: BBI Bauer beratende Ingenieure
ausführende Firma: STRABAG AG, Cham
Baubeginn: März 2019
Einhub Überbau: Ende Oktober 2019 (Vollsperrung besteh. Steg notwendig)
Bauende: Mai 2020
Auftragssumme: 2.674.000 Euro

Technische Daten:
Spannweite: 64,9 Meter
Einzelstützweiten: 2 x 32,45 Meter
Breite der Fahrbahn: 4,0 Meter
Breite zw. Geländer: 5,0 Meter
Bauweise: Stahlverbundbücke
Stege: Cortenstahl
Fahrbahn: Stahlbeton
Geländer: Stabstahlgeländer

Projektleitung im Tiefbauaumt: Markus Ellmann


Ufermauer Bachstraße
Neubau der baufälligen Ufermauer mit Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit im Roßbach

3. Bauabschnitt
Planungsbüro: IB Irrgang, Vilsheim
ausführende Firma: Fa. Wadle, Altheim
Baubeginn: Oktober 2017
Bauende: September 2019
Baukosten 3. Bauabschnitt: 1.650.000 Euro
Förderung: 62.000 Euro (nur ökologische Maßnahmen wurden gefördert)

Technische Daten:
Länge der Ufermauer im 3. Bauabschnitt: 320 Meter
Höhe der Ufermauer: 1,5 Meter bis 2,5 Meter
Bauweise: Spundwand mit vorgesetzter Ufermauer in Stahlbeton oder Dolomit
Mauerwerk
Geländer: Stahlbetonsäulen, Rundstahlausfachung
Geländerhöhe (über der Fahrbahn): 1,3 Meter
Steg auf Höhe des Von-Arco-Weg
Spannweite: ca. 6,0 Meter
Breite: 1,6 Meter
Gewässergestaltung: Buhnen, Dolomit-Wasserbausteine

Projektleitung im Tiefbauaumt: Helmut Taglinger

 

 


13.08.2019

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