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Neues aus Landshut

Nördlich Wolfgang: Neuer Wohnpark entsteht

Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen: Für viele Landshuter ist das die wichtigste Aufgabe in ihrer Stadt. Dass aufgrund des anhaltend starken Bevölkerungswachstums dringender Handlungsbedarf besteht, hat indes nicht nur die Politik erkannt. Auch private Investoren reagieren. Zum Beispiel an der Ecke Altdorfer Straße/Goethestraße/Hans-Moratscheck-Straße: Dort errichtet die Firma K&K Projekt Landshut GmbH derzeit einen neuen Wohnpark mit 70 Einheiten. Neben 32 Eigentumswohnungen, die übrigens schon weit vor ihrer Fertigstellung zu rund 70 Prozent verkauft sind, entstehen auch 38 Mietwohnungen im staatlich geförderten Wohnungsbau. Das Investitionsvolumen liegt bei insgesamt rund 21,6 Millionen Euro brutto. Davon entfallen gut drei Millionen Euro auf den Kaufpreis für das Grundstück, das die GmbH von der Stadt erworben hatte. Bis Februar 2021 soll der Wohnpark fertiggestellt sein.

 

Bei einem Ortstermin würdigte Oberbürgermeister Alexander Putz das Projekt nun als einen wichtigen und wertvollen Beitrag, um dem stetig steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum gerecht zu werden. „Die Stadt kann das schon aus finanziellen Gründen, aber auch mit Blick auf unsere Personalkapazitäten niemals alleine schaffen“, so Putz. „Um diese große Herausforderung zu meistern, müssen alle Akteure auf dem Wohnungsmarkt zusammenwirken. Das Engagement privater Investoren wie der Firma K&K, aber auch unserer Wohnungsbaugenossenschaften ist deswegen unverzichtbar.“
 
Josef Kintsch, neben seinen Töchtern Nicole und Miriam einer der Geschäftsführenden Gesellschafter des Familienunternehmens K&K Immobilien, brachte den Oberbürgermeister und Baureferent Johannes Doll auf den aktuellen Stand des Projekts. Die 70 Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von etwa 5.100 Quadratmetern werden demnach – ungeachtet davon, ob es sich um Eigentums- oder Mietwohnungen handelt – alle nach dem gleichen, gehobenen Ausbaustandard und energiesparend gemäß der KfW55-Vorgaben errichtet. Außerdem werden in den Wohnpark auch Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtfläche von 570 Quadratmetern integriert. „In Zentrumsnähe und äußerst verkehrsgünstiger Lage mit Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten, Schulen und Ärzten in direkter Nachbarschaft realisieren wir ein attraktives Neubau-Ensemble, das zudem durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen wird“, versprach Kintsch. Er bedankte sich bei den Architekten Matthias Gewies und Björn Rohde, den ausführenden Baufirmen, aber auch den beteiligten Fachstellen der Stadtverwaltung und der Regierung von Niederbayern für die „stets konstruktive, angenehme und reibungslose Zusammenarbeit“. Und Kintsch betonte den Wert der staatlichen Förderung, die vom Freistaat für die Mietwohnungen gewährt wird: Nicht zuletzt deshalb sei das Projekt für sein Unternehmen natürlich auch in wirtschaftlicher Hinsicht sinnvoll.
 
OB Putz lobte den im Herbst 2015 von der Staatsregierung beschlossenen „Wohnungspakt Bayern“ ebenfalls ausdrücklich: „Der Freistaat bietet damit sehr gute, breit gefächerte Förderinstrumente an, die es in dieser Form in kaum einem anderen Bundesland gibt.“ Zumal geförderter Wohnungsbau in Bayern nicht mehr viel mit Sozialwohnungsbau im engeren Sinn zu tun habe: „Angesichts der hohen Freigrenzen sind oft schon normal oder sogar überdurchschnittlich verdienende Familien mit zwei oder mehr Kindern berechtigt, geförderten Wohnraum in Anspruch zu nehmen.“
 
Putz zeigte sich zuversichtlich, dass die Förderprogramme des Freistaats Wirkung zeigen und in den kommenden Jahren zu einer Entspannung auf dem Immobilienmarkt beitragen werden. Allerdings brauche man gerade im Wohnungsbau Geduld. „Ich weiß, dass das angesichts des hohen Bedarfs und des Preisdrucks gerade in unserer Stadt schwierig ist“, so der Oberbürgermeister, warb aber dennoch um Verständnis: „Bis Großprojekte wie dieser Wohnpark fertig sind, dauert es nach Einrichtung der entsprechenden Förderprogramme einfach ein paar Jahre. Das ist wegen der Zeit, die zunächst für eine saubere Planung und anschließend für den Bau selbst benötigt wird, gar nicht anders machbar – selbst dann nicht, wenn die Stadt als Bauherr auftritt.“
 
Ein anderer Landshuter Trend blieb den Planern des Wohnparks offenbar nicht verborgen: die Liebe zum Fahrrad. „Wir haben in der jüngsten Mobilitätsbefragung ja festgestellt, dass rund 28 Prozent unserer Bürgerinnen und Bürger das Rad als Verkehrsmittel Nummer eins nutzen“, so OB Putz. Das sei im bayerischen Vergleich ein ausgesprochen hoher und erfreulicher Wert. „Ich finde, wir dürfen uns deswegen mit Recht als Radfahrerstadt bezeichnen. Und daher ist es nur konsequent, dass für diese 70 neuen Wohneinheiten der Bau von 140 überdachten Fahrradstellplätzen vorgesehen ist.“ Für die Autofahrer sind laut Josef Kintsch zudem 68 Tiefgaragenstellplätze geplant. Die aber werden – anders als die Radstellplätze – für die künftigen Nutzer nicht kostenlos sein.

 


19.07.2019

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