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Neues aus Landshut

Maskenpflicht für Grundschüler ab Montag aufgehoben

Das Infektionsgeschehen in der Stadt Landshut hat sich etwas entspannt: Der 7-Tage-Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen ist wieder deutlich unter die kritische Marke von 50 gefallen und belief sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Donnerstagmorgen auf statistisch 38,7 Fälle pro 100.000 Einwohner. Stadt, Staatliches Gesundheitsamt und Staatliches Schulamt haben daher gemeinsam entschieden, die am vergangenen Montag für die gesamte laufende Woche auch für alle Landshuter Grundschulen beschlossene Maskenpflicht im Unterricht wie geplant am Freitag auslaufen zu lassen und nicht mehr zu verlängern. „Die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens erlaubt uns diesen Schritt“, so 3. Bürgermeisterin Jutta Widmann, die den im Urlaub weilenden Oberbürgermeister Alexander Putz vertritt. „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Grundschulkindern und -Lehrkräften den Unterrichtsalltag ab dem kommenden Montag nun guten Gewissens wieder ein wenig erleichtern können.“

7-Tage-Inzidenz fällt deutlich unter kritische Marke: Maskenpflicht für Grundschüler ab Montag aufgehoben. Stadt Landshut liegt aber weiter über dem Frühwarnwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und Woche - die Allgemeinverfügung wird daher um eine weitere Woche verlängert.

 

Obwohl der jüngste Rückgang der Neuinfektionen also laut Jutta Widmann „Anlass zu vorsichtigem Optimismus“ gebe, sei es für eine Entwarnung noch zu früh. „Wir dürfen nicht übersehen, dass wir leider nach wie vor über dem bayerischen Frühwarnwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegen. Die deshalb von der Stadt Landshut am vergangenen Freitag erlassene Allgemeinverfügung mit den darin enthaltenen Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens muss folglich um eine Woche verlängert werden“, so die Bürgermeisterin, die diese Entscheidung im Einvernehmen mit OB Putz und nach Rücksprache mit den Experten des Ordnungs- und des Gesundheitsamts getroffen hat.

Damit bleibt es für zunächst eine weitere Woche unter anderem bei verschärften Test- und Quarantäneregeln für Reiserückkehrer aus Risikogebieten, auf die nach wie vor der Großteil der in Landshut verzeichneten Neuinfektionen entfällt. Wer aus (ausländischen) Corona-Risikogebieten in die Stadt zurückkehrt, muss sich zweimal auf das Coronavirus testen lassen – einmal unmittelbar nach der Einreise und ein weiteres Mal fünf bis sieben Tage später. In der Zwischenzeit und bis zum Vorliegen des zweiten negativen Testergebnisses müssen die Betroffenen in häuslicher Quarantäne verbleiben. „Diese Maßnahme halten wir unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens nach wie vor für zwingend erforderlich und angemessen, um die Ansteckungsrisiken für die Bevölkerung zu minimieren“, sagte Widmann.

Ebenfalls um eine Woche verlängert wurden die seit 4. September gültigen strengeren Kontaktregeln in der Stadt Landshut. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie in der Gastronomie ist weiterhin nur in Gruppen bis zu fünf Personen zulässig, bayernweit liegt die Grenze bei zehn Personen. Die genannte Einschränkung gilt – analog zur landesrechtlichen Regelung – jedoch nicht für Angehörige eines Hausstands, für Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands. „Wir halten an dieser Bestimmung fest, weil sie nicht nur die Infektionsgefahr senkt, sondern dem Gesundheitsamt im Ernstfall auch die Ermittlung der Kontaktpersonen erleichtert“, begründete Widmann die Entscheidung. „Wir versprechen uns davon, dass insbesondere etwaige Infektionsketten schneller gebrochen werden könnten.“

Während die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen also gesunken ist, ist die Corona-Lage in den Krankenhäusern der Region unverändert auf sehr niedrigem Niveau stabil. Im Klinikum Landshut werden weiterhin zwei Covid-19-Patienten mittleren Alters auf Normalstation behandelt, eine weitere Person muss intensivmedizinisch betreut werden. Dazu kommen derzeit vier stationär aufgenommene Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Das Kreiskrankenhaus Landshut-Achdorf meldet dagegen mit Stand Donnerstagvormittag keine Corona-Patienten. Gleiches gilt für das Kreiskrankenhaus Vilsbiburg und die Schlossklinik Rottenburg.


10.09.2020

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