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Neues aus Landshut

Schon 1,3 Millionen fürs „LANDSHUTmuseum“ gespendet

Überaus erfreulichen Besuch hat Oberbürgermeister Alexander Putz heute Vormittag erhalten. Der Vorstand des „Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V.“ mit Prof. Dr. Gernot Autenrieth (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Axel Holstege (2. Vorsitzender), Georg Merk (Schatzmeister) und Stadträtin Anke Humpeneder-Graf (Schriftführerin) haben dem Rathauschef sowie Stadtdirektor Andreas Bohmeyer eine große Spende, nämlich 200.000 Euro, für den zweiten Bauabschnitt des „LANDSHUTmuseums“ im Franziskanerkloster überreicht. Bereits 2016 hatte der Freundeskreis für den zweiten Bauabschnitt eine Spende von 450.000 Euro bereitgestellt. Mit insgesamt 650.000 Euro für den zweiten Bauabschnitt sowie der Spendensumme für den ersten Bauabschnitt, die sich ebenfalls auf 650.000 Euro belief, wurden seitens des Freundeskreises bislang insgesamt 1,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Unvorstellbar, was hier für ein Engagement dahinter steckt“, so OB Putz bei der Spendenübergabe in Höhe von weiteren 200.000 Euro fürs LANDSHUTmuseum durch den Freundeskreis Stadtmuseum. (v.l.) Prof. Dr. Axel Holstege, Georg Merk, Prof. Dr. Gernot Autenrieth, OB Alexander Putz, Stadtdirektor Andreas Bohmeyer, Anke Humpeneder-Graf.

 

Beim Termin am Dienstagvormittag bedankte sich Oberbürgermeister Alexander Putz und würdigte den „bemerkenswerten und beispielhaften Einsatz des Freundeskreises“. Schatzmeister Georg Merk hob in diesem Zusammenhang die vielen Mitglieder, 700 an der Zahl, und die Spender hervor, die sich sowohl mit kleinen als auch teils sehr großen Beträgen eingebracht und diese Übergabe überhaupt erst möglich gemacht haben. „Dieses bürgerschaftliche Engagement ist so außergewöhnlich, dass einem fast die Worte fehlen“, brachte Putz seine Anerkennung für diese gemeinsame finanzielle Anstrengung für das Projekt zum Ausdruck.
Der Freundeskreis setze sich mit ganzem Herzen für die Verwirklichung eines adäquaten Museums für die Stadt Landshut ein, so Prof. Dr. Gernot Autenrieth. Wie er betonte, sei die Übergabe dieser Spende mit der großen Hoffnung verbunden, nicht noch mehr Zeit ohne sichtbare Ergebnisse verstreichen zu lassen. Seit der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes im Jahr 2016 sei der bauliche Zustand unverändert. Dahinter stünde die Angst, ergänzten Autenrieth und Holstege, dass der Stillstand immer so weiter gehe.

Oberbürgermeister Alexander Putz informierte, dass sich die Stadt in der Planungsphase für den zweiten Bauabschnitt befinde. In einem nächsten Schritt würden die Unterlagen für die Förderanträge zusammengestellt und eingereicht: „Wir hoffen nun auf ähnlich großzügige staatliche Fördermittel wie für den ersten Bauabschnitt, damit der Eigenanteil auch für den zweiten Bauabschnitt überschaubar bleibt.“ Schriftführerin Anke Humpeneder-Graf fügte hinzu, dass die Spendensumme ausschließlich für den verbleibenden Eigenanteil der Stadt zur Verfügung stünde. Schatzmeister Georg Merk ergänzte, dass ein weiterer Betrag in Höhe von 1,5 Millionen für den dritten Bauabschnitt nicht auszuschließen sei.

Wie auch Stadtdirektor Andreas Bohmeyer zeigte sich Putz überzeugt, dass das Museum als „Museumsquartier im Prantlgarten“ zusammen mit dem Skulpturenmuseum und einem Museumscafé erst mit der Fertigstellung seine umfassende Wirkung entfalten werde – eine Aufwertung, von der viele Menschen profitieren würden. „Deshalb wünschen wir uns sehr, dass das Projekt zügig weiterrealisiert wird“, sagte Putz. Angesichts dieses großen Engagements und der Tatsache, dass neben der geleisteten finanziellen Unterstützung mit 1,3 Millionen Euro auch weitere Mittel in beträchtlicher Höhe für den dritten Bauabschnitt in Aussicht gestellt werden, so der Rathauschef, sei es nicht vertretbar, das Projekt auf die lange Bank zu schieben.

Letztlich, betonte der Oberbürgermeister, müsse der Stadtrat entscheiden. In Hinblick auf den Haushaltsausschuss und das Haushaltsplenum hoffe auch er, dass die Weichen für das Projekt gestellt werden würden. Sollten entsprechende Beschlüsse gefasst werden, könne man davon ausgehen, dass bereits 2020 die Bagger am Prantlgarten anrollen werden.

 

 


19.02.2019

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