{$bannertitle}
RSS-FeedSchreibenSeite drucken
Hilfe
Startseite       Pfad:  / Sport / Sportverwaltung / Sportchronik / Sport 1937-1973 / 1937 - 1945

Anfänge des Sports

Turngemeinde Landshut Eishockeymannschaft 1937 am „Grüner Eis“ v.l. Schmidt (Trainer), Fred Tayler, Anton Heigl, Richard Kollmannsberger, Anton Stanglmeier, Kurt Höhna, Adolf Knauer, Georg Zeller, Josef Wagner
Turngemeinde Landshut Eishockeymannschaft 1937 am "Grüner Eis" v.l. Schmidt (Trainer), Fred Tayler, Anton Heigl, Richard Kollmannsberger, Anton Stanglmeier, Kurt Höhna, Adolf Knauer, Georg Zeller, Josef Wagner

Zur Geschichte des Landshuter Turn- und Sportwesens
Besondere Ereignisse in Kurzform
Sport von 1937 bis zum Sportkonzept von Oberbürgermeister Josef Deimer vorgestellt im Stadtrat 1973

1937

Die Landshuter Sportanlagen wurden von Parteigliederungen und von der Wehrmacht genutzt. Statt Turnübungen wurden nun Parteiveranstaltungen durchgeführt

Turngemeinde Landshut Eishockeyabteilung
Spiele um die Reichsmeisterschaft auf dem Sellmeier- Eis am Rennweg

Spielvereinigung Landshut
Bei den Spielen in der Bezirksklasse Niederbayern wurde der fünfte Platz erreicht. Das Traditionsspiel Links gegen Rechts der Isar endete 5:1.

1938

Turngemeinde Landshut
Sommerfest am 20. August mit der Ehrung der Sieger vom Deutschen Turnfest in Breslau, u.a. Karl Herzer jun., Heinrich Zisler und Sieg Sammer. Sowie dem Junioren-Meisterpaar im Rollschuh-Paarlauf: Edith Miller und Condi Lehner

Spielvereinigung Landshut
Fußball-Verbandsspiele in der Bezirksklasse Niederbayern

Reichsbahn-Postsportgemeinschaft Landshut: Reserl Seemann beim 100m Lauf
Reichsbahn-Postsportgemeinschaft Landshut: Reserl Seemann beim 100m Lauf
1945-1948 Turnratssitzungen der Turngemeinde im Gasthaus Warzlberger Zweibrückenstraße Nr. 721
1945-1948 Turnratssitzungen der Turngemeinde im Gasthaus Warzlberger Zweibrückenstraße Nr. 721
Turngemeinde Landshut 1. Vorsitzender von 1945-1947 Hans Achner
Turngemeinde Landshut 1. Vorsitzender von 1945-1947 Hans Achner

1939 bis 1945 Der Zweite Weltkrieg

Turngemeinde Landshut
Seit März 1939 Dauernutzung der kleinen Turnhalle durch die SA-Ortsgruppe Landshut. Beschlagnahmung der großen Turnhalle - Auffangstelle für Kriegsgefangene

Reichsbahn-Postsportgemeinschaft Landshut
Reserl Seemann gehörte im 100 m Lauf mit 12,3 Sek. zu den besten Sprinterinnen Deutschlands

Spielvereinigung Landshut.
Als in der Saison 1939/40 das erste Punktspiel ausgetragen werden sollte, musste es abgesetzt werden, da Stammspieler zum Kriegsdienst einberufen wurden. Der Verbandsspielbetrieb wurde eingestellt. Vom Reichssportführer kam aber dann die Aufforderung an die Vereine, den Sportbetrieb weiterzuführen. Innerhalb des Bezirks von Niederbayern-Oberpfalz wurden eine Reihe von Pokalspielen durchgeführt, u.a. wurde um den Pokal des Gauverlages Bayerische Ostmark gespielt, an dem sich folgende Mannschaften beteiligten: Jahn Regensburg, SC Walhalla, FC Straubing, Regensburger Turnerschaft und die SpVgg. Landshut

1941

Reit- und Fahr-Turnier der Wehrmacht, Standort Landshut, auf der Grieserwiese "Zu Gunsten des Roten Kreuzes"

1944

Spielvereinigung Landshut.
Die Faustballmannschaft mit Theo Bosch, Rudolf Gruber, Willi Herzer, Walter Kellner und Heinz Lutter wurde in Weiden Gebietsmeister des Gaues Bayreuth (vordem Bayerische Ostmark)

1945

Der Neuaufbau des Sports nach dem Zweiten Weltkrieg

TSV 09 Landshut
Der letzte Bombenangriff am 11. April legte das Sportheim in Schutt und Asche und verwandelte den Sportplatz in ein Trichterfeld

Tennis Club Rot-Weiß Landshut
Zerstörung der Sportanlage durch Bombenangriffe. Am 1. Mai besetzte die US-Armee, das 393. Infantrie-Regiment der 99. Infantrie-Division, die Schochkaserne und auch Sportstätten. Von der Militärregierung wurde die Kaserne in "Pinderkaserne" umbenannt und war Lager für deutsche Kriegsgefangene. Im Herbst stellten die Sportvereine bei der Militärregierung bereits wieder Lizenzanträge auf Vereinsgründung, mussten dabei aber folgende Auflagen erfüllen:

  • frei von Politik, Rasse und Konfession sowie
  • Durchführung der Entnazifizierung


Turngemeinde Landshut
Am 3. November erhielt der Verein von der amerikanischen Militärregierung Landshut die Lizenz zur Wiedergründung der TGL, die dann am 13. November im Turnerzimmer des Restaurants "Bernlochner" stattfand. 1. Vorsitzender wurde Hans Achner. Die Verwaltungsarbeiten wurden im Laden des Mitgliedes Oberhofer in der Altstadt erledigt. Die Turnratssitzungen fanden bis 1948 im Gasthaus "Warzlberger" statt.
Erstes offizielles Eishockeyspiel nach dem Krieg am 26. Dezember auf dem Kolbeck-Eis am Rennweg gegen Donaustauf. Bis zum Februar 1948 wurden Spiele in der Landesliga bestritten

Spielvereinigung Landshut
In der Wiederaufbauzeit des Vereins beschränkte sich der Spielbetrieb nur auf Fußball-Freundschaftsspiele. Der Platz, der noch mit Leichtathletik und Rugby von den Besatzungstruppen belegt war, wurde durch ein Arbeitskommando der Amerikaner instandgesetzt.

Armbrust-Schützengilde Trausnitzer Fähndlein
Am 24. September konstituierte sich die Gilde neu und wählte Beppo von Ortenburg, profan Josef Wimberger, zum neuen Gildenmeister

Freie Turnerschaft Landshut und Reichsbahn-Post-Turn- und Sportverein Landshut.
Am 25. November Gründung des neuen Vereins - Freier Turn- und Sportverein Landshut: 1. Vorsitzender Hans Höflmeier sen.

Weitere Dienste