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Beisetzung im Erdgrab

Noch immer ist die Bestattung der Verstorbenen in Landshut in Erdgräbern die überwiegende Bestattungsform.

Es bestehen in aller Regel zwei Möglichkeiten, wenn ein Verstorbener erdbestattet werden soll:

  • Ein Erdgrab besteht bereits:

Wie bei allen Formen der Bestattung führt der Weg der trauernden Angehörigen zunächst zum Bestattungsunternehmen. Von dort aus wird in aller Regel die Friedhofsverwaltung verständigt. Mit den Informationen über das bestehende Grab wird die Grabstätte per EDV gesucht. Anschließend wird geklärt, wo der Verstorbene bestattet werden soll. Bei Familiengräbern entweder auf der linken oder rechten Seite, mit oder ohne Tieferlegung. In einem einstelligen Grab, also einem Einzelgrab wird in der Regel eine Bestattung als Tieferlegung auf 2,10 m ausgeführt, eine Bestattung ohne Tieferlegung auf 1,60 m. Grundsätzlich soll über dem Sarg eine Erdschicht von 80 cm bis 1 m zu liegen kommen.

  • Ein Erdgrab muss neu erworben werden:

Hierbei müssen die Angehörigen in der Friedhofsverwaltung nach vorheriger Terminabsprache vorbeikommen. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Personal suchen sie sich ein Grab aus. Bitte beachten Sie, dass bei neu erworbenen Gräbern grundsätzlich eine Tieferlegung erfolgen sollte.

Zu unterscheiden sind die beiden grundsätzlichen Erdgrabarten:

1. Wahlgräber:

Erdgräber werden in aller Regel als Wahlgräber vergeben, das heißt, dass sich die Angehörigen das Grab nach ihren Vorstellungen aussuchen können. Diese sogenannten "Wahlgräber" können immer wieder verlängert werden und dienen in der Regel den Angehörigen auf längere Zeit hinweg über mehrere Generationen als Bestattungsort.

2. Reihengräber:

Wird ein Grab nur für eine Person erworben oder sind die Vermögensverhältnisse der Angehörigen schwierig, besteht auch die Möglichkeit, sich ein Reihengrab zuweisen zu lassen. In diesem Reihengrab ist nur eine Bestattung ohne Tieferlegung zulässig. Außerdem kann das Grab nach Ablauf der Ruhezeit nicht verlängert werden.

3. Sonderregelungen:

Sonderregelungen gelten für Grüfte. In diesen Grabkammeranlagen wird die Bestattung des in einem Zinksarg einlgelöteten Verstorbenen nach Entfernung des Gruftdeckels vorgenommen.

Was muss ich sonst noch wissen?

  • Friedhofszwang:

Für Särge und Urnen besteht nach wie vor der sog. Friedhofszwang. Das heißt, dass eine Bestattung von Särgen und Urnen nur auf dem Friedhofsgelände zulässig ist. Nur einige Klöster oder z. B. die Stiftsprobstei St. Martin haben eigene Bestattungsorte innerhalb der kirchlichen Flächen  (wie in Grüften im Kirchenschiff oder auf Klösterfriedhöfen).

  • "Ruhezeiten" zur Wahrung der Totenruhe:

Zur Wahrung der Totenruhe bestehen sogenannte Ruhezeiten. Für die Friedhöfe Achdorf, Auloh und den Hauptfriedhof liegen diese bei 10 Jahren, für den Nordfriedhof bei 15 Jahren, bei Grüften 30 Jahre.

Weitere Dienste

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
von  8.00 bis 12.00 Uhr
und 14.00 bis 16.00 Uhr

Freitag
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Sonntag
9.30 bis 12.00 Uhr

Ansprechpartner

Sachgebietsleitung

Stephan Zellner
Friedhofstraße 1
84028 Landshut
Tel.: 0871 - 88 12 56
E-MailInternetauftritt