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Unterbringung und Versorgung in Deutschland

Wie läuft die Unterbringung von Schutzsuchenden in Deutschland generell ab? Wer ist für den Asylsuchenden, seine Unterbringung und Versorgung zuständig? Diese Themen sorgen landauf, landab für teils sehr kontroverse Diskussionen. Nachfolgend sind die Unterbringungsarten und die Art der Versorgung im Allgemeinen aufgeführt:

(Quellen: Mediendienst Integration)

Unterbringung im Stadtgebiet Landshut

Generell wird bei der Unterbringung je nach Status zwischen folgendenen Arten der Unterbringung unterschieden:

Erstaufnahmeeinrichtung (EA): Registrierung, Annahme des Asylantrags, evtl. Weiterverteilung an Kommunen und Landkreis für die Zeit der Bearbeitung des Asylantrags. Für Niederbayern ist die Erstaufnahmeeinrichtung in Deggendorf.

Notunterkunft (NU): Im Stadtgebiet Landshut stehen zwei Notunterkünfte zur Verfügung. Diese dienen der Erstaufnahmeeinrichtung als Entlastung bei zu hohen Zugangszahlen.

Gemeinschaftsunterkunft (GU): Im Stadtgebiet Landshut stehen drei Gemeinschaftsunterkünfte zur Verfügung (Stand: 11/2017).

Übergangswohnheim (ÜWH): Im Stadtgebiet Landshut steht ein Übergangswohnheim zur Verfügung.

Dezentrale Unterkunft (DU): Im Stadtgebiet Landshut gibt es derzeit (Stand 03/2017) zwei Dezentrale Unterkünfte.

Wohnheim: Im Stadtgebiet Landshut steht ein Wohnheim zur Verfügung.

Wohnungen: Derzeit ist es generell sehr schwierig, im Stadtgebiet günstigen Wohnraum zu finden. Der generelle Zuzug in die Stadt sorgt zwar für vermehrten Wohnungsbau, allerdings nicht in der Geschwindigkeit, die nötig wäre, um den niedrigpreisigen Wohnmarkt ausreichend zu kompensieren. Hierfür gibt es durch die hiesigen Migrationsberatungen spezielle Beratungsmöglichkeiten, sowohl für potenzielle Mieter als auch Vermieter.

Für Menschen mit Fluchthintergrund stehen im Stadtgebiet Landshut folgende Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung:

Notunterkünfte:

  • Altes Schwesternwohnheim: (seit Ende Februar 2017 geschlossen)
  • Alte Wäscherei: Kapazität ca. 90 Menschen; derzeit nicht bewohnt, NU auf stand-by.
  • Alte Weberei (NU): Kapazität ca. 225 Menschen; derzeit nicht bewohnt, NU auf stand-by.

Für die Notunterkünfte zeichnet das Amt für Migration und Integration der Stadt zuständig.

Gemeinschaftsunterkünfte:

  • GU Niedermayerstraße: Kapazität ca. 350 Menschen, derzeit ausgelastet.
  • GU Porschestraße: Kapazität ca. 235 Menschen.
  • GU Alte JVA: Kapazität ca. 180 Menschen, GU derzeit im Bau.

Für diese Gemeinschaftsunterkünfte zeichnet das Sachgebiet 14 der Regierung von Niederbayern zuständig.

Dezentrale Unterkünfte:

  • Altdorfer Straße: Kapazität ca. 50 Menschen, derzeit ausgelastet.
  • Integrationshaus Podewilsstraße: Kapazität 60 Menschen, derzeit ausgelastet.
  • Siemensstraße (Erweiterung Alte Weberei): Kapazität ca. 50 Menschen, derzeit im Ausbau.
  • Maistraße: im Juni 2017 geschlossen.

Für die Dezentralen Unterkünfte zeichnet das Amt für Migration und Integration der Stadt zuständig; mit Ausnahme der DU Maistraße, hier war das Sachgebiet 14 der Regierung von Niederbayern zuständig.

  • Wohnheim Maximilianstraße: Kapazität ca. 90 Menschen; 70 % davon werden von der Regierung von Niederbayern an Menschen mit Fluchthintergrund vergeben, 30 % der Kapazität steht etablierten sozial Bedürftigen zur Verfügung, die vom Amt für Gebäudewirtschaft der Stadt Landshut zugeteilt werden.

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